Wir bilden aus, mit Herz und Erfahrung

Anna-Lena Hilke – Auszubildende

Als ich einmal gefragt wurde, wieso ich mich für den Beruf der Bestattungsfachkraft entschieden habe, brachte mich das zum nachdenken…

In erster Linie war es wohl die Vielseitigkeit dieses Berufes. Jeder Tag ist anders. Nach jeder Woche hat man etwas Wichtiges dazugelernt, was einem nicht nur im beruflichensondern auch im privaten Alltag anders Handeln oder über verschiedene Dinge denken lässt. Weiterhin ist es die Dankbarkeit der Hinterbliebenen, wenn die Bestattung erfolgreich und zu ihren Wünschen durchgeführt wurde. Man hilft ihnen in einer Ausnahmesituation und steht ihnen unmittelbar nach einem oftmals lebensverändernden Verlust zur Seite. Durch die Herzlichkeit und Freude, welche die meisten Angehörigen einem dabei entgegenbringen, hat dieser Beruf für mich keinesfalls nur etwas mit Schmerz und Verlust zutun.

Nach wie vor bin ich sehr glücklich, mit meiner Entscheidung Bestattungsfachkraft zu werden.

Über meine Ausbildung zur Bestattungsfachkraft

Wenn man sich mit dem Berufsbild der Bestattungsfachkraft beschäftigt, so wird einem schnell klar, dass man für solch einen Beruf starke Nerven, Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit und eine große Portion Empathie benötigt, denn wenn ein geliebter Mensch verstirbt, sind die Hinterbliebenen oftmals von der Trauer überwältigt.

Es müssen viele wichtige Entscheidungen getroffen werden und es gibt eine Menge Formalitäten welche erledigt werden müssen. Gut, wenn einem in dieser Situation eine Bestattungsfachkraft zur Seite steht.

Als Bestattungsfachkraft hilft man den Angehörigen, den richtigen Weg durch das Labyrinth der schier nie enden wollender Bestattungsmöglichkeiten zu finden. Dabei ist es wichtig, bei jeder Tages- und Nachtzeit ein offenes Ohr für die Hinterbliebenen zu haben.

Mit der Zeit entwickelt sich nicht nur eine geschäftliche Beziehung zwischen zwei Parteien sondern auch ein gewisses Grundvertrauen, mit welchem man die Angehörigen in dieser für Sie sehr schweren, tristen Zeit unterstützen kann. So berät die Bestattungsfachkraft sie z.B. bei der Auswahl der passenden Beisetzungsart, Sarg oder Urne und gestaltet eine Todesanzeige.

Zu den kaufmännischen Tätigkeiten der Bestattungsfachkraft gehören z.B. die Kostenkalkulation und Abrechnung mit den Krankenkassen. Aber auch der direkte Kontakt mit den Verstorbenen gehört zum Arbeitsalltag. So kümmert sich die Bestattungsfachkraft um deren Überführung, wäscht und versorgt sie kosmetisch und bettet sie in den Sarg.

In meiner 3 jährigen Ausbildung wechselte ich zwischen der Arbeit im Betrieb und den zwei- oder dreiwöchigen Schulblocks. Während meiner Schulzeit erhielt ich die ergänzende Theorie für mein praktisches Handeln im Betrieb. Dabei wurden Fächer wie Versorgung und Bestattung, Beratung und Betreuung, Geschäftsdokumentation und Sozialkunde unterrichtet.

Ich bin stolz, sagen zu können, dass die Arbeit als Bestattungsfachkraft nicht nur Beruf, sondern auch Berufung ist…

Frei nach dem Motto: „ Wenn du liebst was du tust, wirst du nie wieder in deinem Leben arbeiten.“ – Konfuzius

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Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man durch den Tod nicht verlieren ...